Die “Vier Miniaturen” gehören zu Kasassoglous
frühen Kompositionen. Sie sind zum Teil
präludienhaft arpeggierend, wobei sich über den
rhythmisch gleichmäßig bewegenden
Akkordbrechungen eine feine, polyphone Melodik
entwickelt. Die Stücke sind von der Stúuktur her
freitonal, durch die ständige Einbeziehung von
Chromatik entstehen reizvolle Dissonanzreibungen.
Die stimmungsvollen, durchaus eingängigen
Kompositionen haben einen mittleren
Schwierigkeitsgrad, wobei sie zugleich sehr
gitarristisch gesetzt sind. |